Europacup Antalya

Europacup in Antalya – an dieses Rennen habe ich sehr gute Erinnerungen! Vor zwei Jahren habe ich hier mit einem zweiten Rang reüssiert.

Konnte ich diesen Erfolg nach einer so langen Wettkampfpause wiederholen?

Diese Frage stellte ich mir aber überhaupt nicht. Ich war einfach froh, nach einer langen und harten Durststrecke, gesund und fröhlich an der Startlinie in Antalya zu stehen. Nach zwei gut erlebten Trainingsmonaten war ich mir klar bewusst, dass ich noch nicht in Topform war, überhaupt nicht. Es war trotzdem so schön, unbeschwert auf diesem Niveau mitzumachen.

Der Start des Schwimmen verlief für mich sehr gut und ich kam sehr schnell um die erste Boje. Das Meer war jedoch sehr unruhig und es hatte viele Wellen, was das Schwimmen sehr anstrengend machte.

Bereits in der 2. Schwimmrunde hatte ich nicht mehr so viel Energie und verlor den Kontakt mit der Spitzengruppe. Mit den vielen starken Engländern, die hier in Antalya ein Selektionsrennen für die Olympiaqualifikation für Rio hatten, konnten wir auf dem Rad in der Verfolgergruppe aber den Abstand zur Spitzengruppe klein halten. Es wurde sehr hart gefahren, und ich merkte, dass ich die nötige Wettkampfhärte noch nicht ganz hatte. Auf dem Laufen war für mich dann “Game Over”. Nach bereits 500 Meter Laufen reagierte mein Körper mit starken Bauchkrämpfen, was mich fast zum Walken zwang. Einige Zeit habe ich sogar ans Aufhören gedacht, jedoch wollte ich unbedingt finishen und so habe ich mich schliesslich ins Ziel “gewürgt”.

Mit meiner Entscheidung, das Rennen fertig zu machen, bin ich zufrieden, und obwohl das Resultat nicht gut ist, habe ich doch realisiert, dass ich damit einen weiteren wichtigen Schritt auf “meinem Weg zurück” gemacht habe. Ich führe mein Training wie geplant weiter, und bin in zwei Monaten wieder auf dem Pontoon…

Das beste in Antalya war für mich diesmal ganz klar der verdiente Kebap nach dem Rennen

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