Inferno Triathlon

Andrea Salvisberg: Schon seit vielen Jahren ist mir der „Inferno Triathlon“ ein Begriff. „Einer der härtesten Triathlons der Welt, alles geht nur bergauf und man macht 4 Disziplinen nacheinander“. Kurz gesagt 155km Schwimmen, Rad fahren, Mountainbiken und Joggen (oder schon fast Wandern) mit 5‘500 Höhenmetern. …und es machte mir richtig Spass! Als erster Single Athlet aus dem Wasser, unter grossem Applaus auf die Radstrecke und auch dort schaffte ich es, mit 8 Minuten Vorsprung auf das Mountainbike zu wechseln. Bis hier hin waren 4h und 02min vergangen, und in etwa war das auch meine Grenze. Der Spass war auf einmal verflogen und die Schmerzen tauchten aus dem Nichts auf, mir lief nur noch das Wasser runter und mein Körper musst hart gegen die Hitze kämpfen.

Mit Müh und Not schaffte ich den Aufstieg zur kleinen Scheidegg. Oben angekommen rief ich den Leuten am Isostarstand zu: „ich brauche Energie, und zwar schnell“! Ich stellte mein Bike kurz ab und da kamen schon die Becher und Teller mit Longenergy, Wasser, Cola, Schokolade, Bananen und High Energy Riegel von Isostar geflogen. Ich nahm mir einige Minuten Zeit und benahm mich wie die Rentner auf Gran Canaria am Buffet: Die eine Hälfte des Riegels in den Mund, die andere fällt auf den Boden; ein Schluck Wasser, den Rest über den Kopf; das Cola exte ich wie den Tequilla Shot an der Bar und die Banane drückte ich mir wie ein Gel in den Mund.

Doch diese kurze Pause lohnte sich. Auf dem Abstieg mit dem Bike erwachten meine Lebensgeister wieder. Es war ein super Gefühl, wieder die Kraft in den Beinen zu spüren, beim Wechsel aufs Laufen brachte ich sogar wieder ein Lächeln über die Lippen. Doch nun musste ich mich mental pushen, vor mir lagen 25km bergauf, knappe 3h werde ich nun joggen – zum vierten Mal aufwärts, diesmal bis auf den Gipfel. Zum Glück gab’s ja nach jeweils 2km ein Isostarstand, wo ich mich mit Ovi-Schoggi stärken konnte. Ich steuerte 12 Stände an und bei jedem hielt ich und nahm Wasser/Cola zu mir…und dann noch ein paar Stücke Ovi-Schoggi. Gesamthaft habe ich sicher fünf Tafeln verdrückt, doch das war mein Benzin bis aufs Schilthorn (2‘000m).

Für den letzten Kilometer brauchte ich 25 Minuten, ich wette, das glaubt mir kaum jemand. Zuerst konnte man joggen, dann musste man wandern und am Schluss sogar noch etwas „klettern“. Oben im Ziel machte ich für das Finisher Foto noch einen fitzigen Jump und danach… „Totalschaden“. Aber das Erlebnis war es wert, ich kann es jedem Spinner weiterempfehlen.

Willst du up to date bleiben?

Dürfen wir dir unsere aktuellen News direkt per Email zustellen?

Great! Thank you!

We'll send you some cool stuff - but not too often - we don't want to blow your minds!

Oh man! We haven't managed to get you on board.