Kicking off 2017 WTS in Abu Dhabi

Schon zum 3ten Mal flog ich nach Abu Dhabi für das erste Rennen der Weltmeisterschafts-Serie. Ich fliege sehr gerne, kenne mich am Flughafen sehr gut aus und hatte so einen guten Start Richtung Osten.

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Ich flog also mit einem guten Bauchgefühl nach Abu Dhabi und freute mich, Freunde und Konkurrenten aus allen Ländern wieder einmal zu treffen. Abu Dhabi ist eigentlich eine tolle Stadt, aber eben eine Scheinwelt, die für uns Schweizer schon gewöhnungsbedürftig ist! Die Menschen sind sehr freundlich, und auf den Strassen gibt es mit den unglaublichen Hochhäusern, den Palmen und den Männern in ihren Thawb und den Frauen mit den Kaftan und Niqab viel Spannendes zu sehen – 1001 Nacht Downtown.

Ich ging die Tage vor dem Rennen sehr entspannt an, kochte täglich mein Mittag- und Abendessen und freute mich richtig auf das erste Rennen in diesem Jahr. Ich erwischte einen tollen Start im Schwimmen und konnte ohne grosse Müh und Not mit den Top 10 aus dem Wasser kommen. Auch die 40km auf dem Rad verliefen sehr kontrolliert. Die Radrunden fanden direkt auf der Formel 1 Strecke statt, was schon an sich für Action sorgte. Die Kurven war perfekt für mich und der Belag sowieso 1A! Noch nie in einem Rennen hatte ich so viel Spass auf dem Rad, so dass ich am liebsten nach den 40km gleich noch eine Runde anhängen wollte.

Doch nun ging es auf die 10km Laufen, in einer brutalen Hitze. Schon nach einem Kilometer bemerkte ich, dass viele Athleten mit den 30° Grad und dem Tempo ihre liebe Mühe hatten, während es bei mir mit jeder Minute etwas besser lief. 3 Wochen Gran Canaria als Vorbereitung war perfekt.

Natürlich musste auch ich leiden, und ich spürte deutlich meine schweren Beine bei 5km, und trotzdem konnte ich mich kontinuierlich nach vorne arbeiten und befand mich bald in den Top 10 – das motiviert ungemein; Schmerzen scheinen in solchen Momenten einfach erträglicher. Auf der letzten Runde wurde es noch einmal so richtig hart, da ich meine Beine kaum mehr heben konnte. Doch vor mir war Henri Schoeman, und er litt deutlich mehr als ich. Ich spürte es instinktiv – nun noch einmal richtig Gas geben und so den 9ten Platz holen. Im Kopf die letzten Reserven meines Körpers mobilisieren, auf dem letzten Kilometer den Sprint anreissen und einfach an Schoeman vorbeilaufen... Geschafft! Ich schleppte mich als 9ter über die Ziellinie und taumelte ins Zelt. Neunter Rang an einem WTS, das hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie geschafft.

Nun wird es Zeit, sich Richtung Top 5 zu orientieren!

Cheers,
Andrea

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