Spitzensport Rekrutenschule

Florin: Anfangs Oktober habe ich mit 24 anderen Spitzensportlern die Rekrutenschule begonnen. Die ersten fünf Wochen absolvierten wir in der Kaserne in Lyss. Während diesen fünf Wochen erhielten wir die sogenannte militärische Grundausbildung, wir machten ähnliche Sachen wie die „normalen“ Rekruten, konnten aber regelmässig trainieren und kamen zu genug Schlaf – was die andern nicht immer hatten!

Hier eine Wochenbericht der RS 3/13 Woche 3:

Unsere Woche beginnt nicht erst am Montagmorgen, sondern schon am Sonntagabend mit dem gleichen Ritual: Gut gelaunt trifft man sich in der Kaserne in Lyss und erzählt das Neueste vom Wochenende. Schön, dass man sich bereits nach 2 Wochen freut, seine „Leidensgenossen“ wiederzusehen.

Nach einer harten Trainingseinheit am Montagnachmittag in Magglingen erhalten wir vom Swiss Olympic Chef Leistungssport Ralf Stöckli Besuch. Er hält einen spannenden Vortrag über Swiss Olympic und schildert uns eindrücklich, was der Verband für uns tun kann und was wir tun können, um unsere Chancen zu erhöhen, in Rio 2016 dabei zu sein.

Militärisch fand am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Ausbildung im Schiessstand statt. In der KD-Box übten wir über eine kurze Distanz Doubletten, Doppelschüsse in schneller Reihenfolge. Über die etwas längere Distanz erprobten wir die verschiedenen Schiessstellungen: liegend, stehend und kniend. Ohne Brille habe ich nicht allzu gut abgeschlossen, und das Putzen des Gewehrs hat nicht wirklich Spass gemacht.

Am Freitag steht der ABC-Schutz auf dem Programm. Diese Ausbildung umfasst alle Massnahmen zur Abwehr und Vermeidung atomarer, biologischer und chemischer Bedrohungen und Gefahren. Dank der ABC Sonderschutzbekleidung inklusive Schutzmaske haben wir in einem geschlossenen Raum nichts vom ausgeströmten Tränengas gemerkt – super, die Maske funktioniert!

Nach diesen fünf Wochen durften wir die Kaserne in Lyss verlassen und widmeten uns nun ganz unserem Metier, dem Spitzensport. Im Sportdorf Magglingen fokussierten wir uns für die folgenden fünf Wochen 100% dem Spitzensport und konnten enorm viel profitieren. Neben dreimal Training pro Tag wurden wir auch noch in den Bereichen Medien und Interviews unterrichtet. Dazu kamen spannende und informative Vorträge über Ernährung, und schliesslich wurden wir noch als Militärsportleiter ausgebildet.

Am Ende dieser fünf Wochen verschoben wir noch einmal militärisch – das heisst in voller Montur – in den Schiessgraben nach Aarberg, dort hatten wir die Möglichkeit, das Schiessabzeichen durch mindestens 72 Punkte zu erreichen. Unter den 25 Sportrekruten haben es gerade mal drei Rekruten geschafft, dieses Sportabzeichen zu holen, und ich bin einer davon

Nach Woche zehn verschoben sich die Triathleten ins Trainingszentrum nach Wallisellen. Das freute mich natürlich sehr, denn dort trainierte bereits seit einiger Zeit mein Bruder Andrea und der Spitzenathlet Sven Riederer. Somit hatte ich noch mehr und vor allem bessere Sparring-Partner, mit denen ich mich hervorragend auf die kommende Saison vorbereiten konnte.

Nach zwei guten Trainingswochen galt es, die Form am Berner Cross über acht Kilometer auf, oder besser gesagt „in“ der matschigen Allmend zu testen. Ich fühlte mich super und erreichte nach etwas mehr als 32 Minuten als 3ter das Ziel. Andrea wurde 7ter.

Zwölf Wochen Militär sind nun vorbei, und morgen werden wir mit Swiss Triathlon nach Lanzarote ins Trainingslager fliegen.

Wir werden euch weiter vom Trainingslager berichten: Stay tuned for more news…

Willst du up to date bleiben?

Dürfen wir dir unsere aktuellen News direkt per Email zustellen?

Great! Thank you!

We'll send you some cool stuff - but not too often - we don't want to blow your minds!

Oh man! We haven't managed to get you on board.