Wettkampfsaison 2019 ist eröffnet

Für die kommenden Rennen bin ich sehr zuversichtlich…

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Jetzt geht’s los! Wir haben unsere ersten Wettkämpfe dieser Saison angekündigt. Was du darüber wissen musst. Schau sie dir an.

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Während ich letzten Sommer im Engadin mit einer äusserst hartnäckigen Verhärtung der Oberschenkelmuskulatur kämpfte, brachten alle andern um mich herum ihre intensiven Trainingseinheiten mit einem mehr oder weniger grossen Lächeln hinter sich – Dies hat mich dazu gebracht, mir über meine nähere und fernere Zukunft Gedanken zu machen.

Wieder so viel in den Sport investieren oder einmal das Kapitel Leistungssport mit einer guten Saison 2019 abschliessen, und entsprechend meine Planung fürs 2020 anpassen…? Diese Fragen habe ich mir gestellt.

Jetzt alles hinwerfen ist definitiv keine Option für mich. Das Gefühl nach einem harten Rundentraining im Leichtathletik-Stadion an einem heissen Sommerabend – unbezahlbar! Das Gefühl, in Tiszaujvaros (Ungarn) einen Weltcup zu gewinnen – unvergesslich und unersetzbar. Ich arbeite hart und gebe alles was ich kann, um in dieser Saison noch einige gute und nachhaltige Momente erleben zu dürfen – das ist es mir wert!

Im Herbst startete ich mit meinem Physio ein ausgeklügeltes und nachhaltiges Rumpfstabilitäts-Training, um dieses Jahr besser gegen Verletzungen geschützt zu sein: Ich habe grosse Fortschritte gemacht, meine Grundkraft und meine Körperstabilität haben sich deutlich verbessert. Vor einem harten Training für Wettkämpfe ist es unabdingbar, dass der Körper genug Stabilität hat, um die Belastungen wegzustecken, ich denke, dass ich da in den letzten Jahren zu wenig gemacht habe.

Ebenfalls gut gestartet bin ich seit September an der Uni Zürich. Ich durfte neben den üblichen Vorlesungen und Seminaren auch an einigen grossartigen Projekten teilnehmen, etwas, das mich einerseits forderte und anderseits auch mit grosser Freude und Stolz erfüllte. Ein gutes Gefühl, wieder Kopf und Körper gleichzeitig belasten zu können, grosse Herausforderungen ermöglichen eben auch grosse Zufriedenheit mit dem, was man macht.

Und da war natürlich noch die Grippe im Dezember, die mich wie viele Schweizer und Schweizerinnen kurzfristig zwang, ein paar Ruhepausen zu machen. Darum freute ich mich umso mehr auf mein Trainingslager auf Gran Canaria, ich wollte eine gute Grundlage für die kommende Saison legen.

GC ist einfach wunderschön und grossartig geeignet für lange, regelmässige Velotrainings in den Bergen, abwechslungsreiche Schwimmeinheiten im Meer oder schon fast epische Longjogs talauf und talab – abseits der bekannten Touristenzentren ist Gran Canaria wirklich sehenswert.

Die Wärme, die Szenerie, die Trainingsumgebung inklusive Trainingspartner: Alles war perfekt, und ich konnte mich aufs Wesentliche konzentrieren. Für die kommenden Rennen bin ich sehr zuversichtlich… Stay tuned, it’s time to rock and roll again!

Cheers,
Florin!

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