U23 WM London

Platz 14 für den etwas enttäuschten U23-Europameister Florin Salvisberg bei der U23 WM in London. Bis Kilometer 5 beim Laufen sah alles noch sehr gut aus, 5 Sekunden Rückstand auf die Top 3. Es war aber leider nicht der Tag von Florin und so muss er sich mit Platz 14 zufrieden geben.

Bereits beim Schwimmen spürte Florin, dass es heute nicht sein Tag werden wird. Obwohl er als Zweiter aus dem Wasser stieg, schwamm er die 1500m in der Serpentine im Hyde Park voll am Anschlag. „Die Wassertemperatur betrug lediglich 16 Grad, 75 junge U23-Athleten die alle als Erster um die Boye wollten – es war ein Kampf“, so Florin nach dem Wettkampf. Der jüngste der Salvisberg Brothers war drei Wochen vor der WM sogar noch krank gewesen. Für Florin ist dies jedoch keine Ausrede, die anderen Athleten seien heute einfach besser gewesen. Florin fehlte aber sicher eine Woche Training, um ganz vorne mitmischen zu können. Der Triathlon-Level sei derart hoch, dass einfach jedes Training zählt.

Beim Radfahren fand Florin Unterschlupf in einer 21-köpfigen Spitzengruppe. Die Zusammenarbeit funktionierte gut, bis 1:15min fuhren die Leader auf die Verfolger heraus. Wie aber üblich bei einer WM wollten sich die Athleten für den wichtigen abschliessenden 10km Lauf schonen und so brach das Tempo bei den Leadern auf den letzten 10km Radfahren zusammen, der Vorsprung schmolz auf knappe 30 Sekunden beim Wechsel aufs Laufen.

Florin erwischte einen schnellen Wechsel und nahm die Laufstrecke ganz vorne laufend in Angriff. Es lief alles nach Plan, in der ersten Runde sogar an Position zwei. Bei Kilometer 3 fehlte Florin aber die Energie und er musste wegen Krämpfen im Bauch das Tempo zurücknehmen. „Als Triathlet darfst du nie aufgeben“, so Florin zu seiner Laufanalyse. Tatsächlich kämpfe sich Florin bei Kilometer fünf wieder an die Spitzengruppe heran und der Abstand zu den Leadern betrug lediglich fünf Sekunden. Dieser Kraftakt war dann doch wohl etwas zu viel und Florin verlor in den abschliessenden 5km Laufen über eine Minute auf den Sieger Le Corre. „Es kann halt nicht die ganze Saison gut laufen, man kann sich nicht immer top fit fühlen“, so der etwas enttäuschte Florin nach dem Rennen. Die nächste Chance auf ein gutes Rennen steht aber schon vor der Tür. Im Oktober geht es für Florin nach Mexiko an den Weltcup in Cozumel.

An dieser Stelle herzliche Gratulation dem Sieger und Salvisberg Brothers Freund Pierre le Corre. Bien fait!!

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