World Triathlon Series Hamburg

Florin Salvisberg: Mein erstes Rennen mit den Brownlee Brothers dieses Jahr und zugleich mein härtestes Rennen bis jetzt!

Mit dem U23 Europameistertitel von Holten reiste ich mit Selbstvertrauen nach Hamburg, dort hatte ich eine hervorragende Vorbereitungszeit mit meinem Teamkollegen Sven Riederer. Letztes Jahr wurde ich hier 15ter und liess etliche Olympiateilnehmen hinter mir. Dieses Jahr nahm ich mir zum Ziel, dieses Resultat noch zu toppen – jedoch war die Startliste noch besser besetzt als letztes Jahr…

Das Schwimmen verlief für mich gar nicht gut, und das erste Mal in meiner Triathlon-Laufbahn musste ich mich mit 30 anderen Triathleten um die 1. Boje quetschen und verlor so viel wertvolle Energie. Aus dem Wasser raus bemerkte ich schnell, dass ich weit hinter der Spitze lag. Es galt also: volle Kanne auf dem Rad!

Nach drei quälenden Radrunden, welche ich voll am Limit fuhr, schloss ich mit drei anderen Athleten zur ersten Verfolgergruppe auf. Ich bin noch nie soo schnell Rad gefahren, ich habe mir sogar überlegt, das Rennen aufzugeben!! In den zwei letzten Radrunden versteckte ich mich dann in der Verfolgergruppe und versuchte, mich so gut wie möglich zu erholen und mich für die anschliessenden 5 Kilometer Laufen bereit zu machen.

Nach einem so anstrengenden Schwimmen und Radfahren hatte ich aber zu viel Energie verloren, und ich konnte nicht mehr wirklich frisch in meine Laufschuhe wechseln. Ich gab jedoch nochmal alles und finishte schliesslich als 17. hier in Hamburg. Mit dem Rennen bin ich zufrieden, ausser mit dem Schwimmen, aber das soll eine Ausnahme bleiben

Am Sonntag hatten wir dann noch die berühmt-berüchtigte Triathlon Team WM. Melanie Hauss war die Starterin im Schweizer Team, zeigte ein hervorragendes Rennen und übergab mir an 6. Stelle, nur wenige Sekunden hinter der Spitze.

Ich konnte an diesem Tag meine Schwimmstärke ausspielen, überholte fünf Athleten auf den 300 Meter Schwimmen und stieg als 2. aus dem Wasser. Auf dem Rad wurde in der 5er Spitzengruppe ein horrendes Tempo gefahren. Es sah alles so gut aus, bis zu der letzten Kurve vor der Wechselzone. Leider bin ich doch etwas zu schnell in die Kurve gefahren und stürzte mit meinem Rad. Sofort erhob ich mich auf, richtete mein verbogenes Rad und fuhr weiter. Es war sehr ärgerlich, in der Spitzengruppe einen Crash zu haben, but shit happens.

An 8ter Position übergab ich an Lisa Berger, die an einem ihrer ersten internationalenen Wettkämpfen ein gutes Rennen zeigte. Sven Riederer war der Schlussläufer, und er kämpfte sich mit einem beherzten Lauf am Schluss noch auf den 7. Rang vor.

Bericht vom Schweizer Fernsehen

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