WTS Hamburg und EC Genf

Wie jedes Jahr stand der berühmte Hamburg Triathlon auf dem Programm. Zwar nur gerade zwei Wochen seit meinem Rennen in Chicago und eine Woche nach Sempach, doch ich fühlte mich vor dem Rennen wieder fit und hatte federleichte Beine.

In Hamburg sind immer Tausende von Zuschauern vor Ort, die Stimmung ist absolut top. Dementsprechend nervös war ich auch vor dem Rennen: um die 300’000 Zuschauer, die einen Mords-Spektakel veranstalten und punkto Anfeuerung wirklich alles geben, auf jedem Streckenteil eine grandiose Lärmkulisse.

Ich hatte einen genialen Start und befand mich nach ein paar 100m direkt hinter den ersten zwei Schwimmern. Doch leider zeigte sich bald, dass ich das horrende Tempo nicht mithalten konnte, meine Arme wurden nach der zweiten Boje schwächer und schwächer und ich nach hinten durchgereicht. Ich kämpfte mich durch und schaffte es mit Mühe und Not in die zweite Velo-Gruppe. Bald schon schloss Sven auf und versuchte mit mir und einigen anderen Athleten die Lücke nach vorne zu schliessen.

Doch nach vorne fehlten uns fürs Laufen noch 30 Sekunden, und dies war hart. Doch wie schon im Schwimmen war es auch im Laufen nicht mein Tag. Ich lief einen halben Kilometer mit schnellstmöglichen Beinen mit, hatte dann aber einfach wirklich keine Kraft mehr… Schliesslich kämpfte ich mich noch mühsam als 50igster über die Ziellinie. Für mich mehr als enttäuschend, da ich mich doch so sehr auf das Rennen gefreut hatte und der Meinung war, einigermassen fit zu sein!

Ein Déjà-vu in Genf: nicht viel anders lief es mir dieses Weekend am Europacup. Nach den 1,5km Schwimmen gab es keine Spitzengruppe, und so war auch das Tempo nicht allzu hoch. Auf dem Rad wollte fast niemand in der Führung helfen und dann starten alle zusammen aufs Laufen. Und genau so wie ich mich in Hamburg gefühlt hatte, ging es in Genf auf den 10km weiter. Ich kam nicht in den Rhythmus und lief in der letzten Runde sogar noch in einen Hungerast.

Aber aufgeben war für mich nie eine Option. Im Ziel war ich echt froh, habe dieses Rennen zu Ende gelaufen…auch wenn es hart, deprimierend und etwas peinlich war, aufgeben ist nichts für mich! Ich will mich wieder nach vorne kämpfen.

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