WTS Hamburg’s Fast and Furious Wochenende

Ein Wochenende – Zwei Rennen

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Dieses Wochenende waren wieder einmal zwei Wettkämpfe auf dem Programm: zuerst ein WTS Sprint am Samstag und dann die Team Weltmeisterschaft am Sonntag.

Brett Sutton gab mir den Auftrag, die Rennen direkt aus dem Training heraus ohne Tapering zu machen. Ziel: das wichtigste Rennen der Saison in Glasgow in vier Wochen.

Diese Ausgangslage hatte mich ein bisschen nervös gemacht, weil Hamburg als das schnellste Rennen der Saison berüchtigt ist. Aber ich hätte mir keine Sorgen zu machen brauchen, ich war fit genug: das Sprint Rennen am Samstag lief recht gut, ich schaffte in einem Top-Umfeld die fünf Kilometer in 15:05, und das nach einem harten Velokurs. Für diese Leistung war der 26. Rang nicht gerade toll – aber das macht eben Hamburg aus, alle Top-Athleten waren vor Ort und jeder gab sein Bestes. Für mich war dies ein grossartiger Test um zu schauen, ob mein Training nachhaltig ist – und das ist es!

Mit einem guten Gefühl erwachte ich am Sonntagmorgen, bereit für den Team-Wettkampf. Ich war erholt, meine Beine fühlten sich gut an und ich war top motiviert! Mit Nicola Spirig in unserem Team waren wir eine tolle Truppe und hatten Aussicht auf einen guten Schlussrang. Julie eröffnete das Rennen und lieferte ab: mit 14 Sekunden auf die Führenden schickte sie mich ins Wasser. Ich gab im Wasser alles um die Lücke zu schliessen, was mir leider nicht ganz gelang, alle Nationen hatten ihre stärksten Schwimmer in der zweiten Ablösung. Und so landete ich auf dem Velo in der Verfolgergruppe hinter Frankreich, Deutschland, England und Amerika – alles top Velofahrer! Zum Glück hatte ich den Australier Aaron Royle in meiner Gruppe, zusammen haben wir sehr viel gearbeitet, um den Abstand zu verkleinern. Unterstützt wurden Aaron und ich von den Athleten aus Japan, Italien und Holland.

Völlig ausgepumpt stiegen wir alle von unseren Rädern und wechselten schnellstmöglich in den Laufmodus – und siehe da: mein Kopf befahl und meine Beine gehorchten, ein so gutes Gefühl! Ich denke, dies war eines dieser Rennen ganz, ganz nah am absoluten Limit: in jedem Moment gab ich alles, was ich hatte. Im Schwimmen, auf dem Velo und schliesslich das Laufen, kein Moment um nachzudenken oder kurz nachzulassen. Ich sprintete über die Schlusslinie um für Nicola die Lücke zu den Führenden so klein wie möglich zu halten. Völlig ausser Atem lag ich hinter der Line einige Momente flach – kaputt aber auch völlig glücklich und zufrieden.

Auch Nicola zeigte ein grossartiges Rennen. Für Profis ihres Kalibers sind unvorhergesehene Zwischenfälle eben nur «Zwischen-Fälle». Ein verlorender Schuh nach dem Velostart war nach dem Velofahren schon wieder aufgeholt.

Schlussläufer war Adrien, auf der letzten Runde wurde es noch einmal so richtig spannend. Schliesslich landeten wir auf dem 8. Schlussrang und waren zufrieden, und die angestrebte Top-5 Platzierung holen wir uns eben das nächste Mal.

Nächste wichtige Station in vier Wochen – Europameisterschaft!

Cheers,
Andrea

 

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