Half-Ironman Gérardmer

Gérardmer 1.9km swim, 91km bike and 21km run

Diesen Samstag stand ich für eine weitere, harte Prüfung in Gérardmer auf dem Pontoon, bevor es nach Leeds zu den Bronwlee’s zum richtig harten Wintertraining geht.

Die Distanzen waren vergleichbar mit einem „Half Ironman“, nur galt es zusätzlich ungefähr 2000 Höhenmeter mit dem Rennvelo zu überwinden. Die Startliste war mit starker Konkurrenz besetzt, da ein sehr hohes Preisgeld ausgeschrieben war – der Sieger würde 7000 Euro nach Hause nehmen können. Ich gehörte nicht zu den Favoriten, ich war einfach da, um gute Erfahrungen im Bereich „Half-Ironman“ zu sammeln. Da ich aber doch schon einige gute internationale Rennen bestritten hatte, wurde ich grosszügig für zwei Nächte ins Grand Hotel eingeladen – fand ich hammernett.

Um 9 Uhr war ich mit Céline Schärer am Strand des Sees für den Triathlon bereit. Hinter uns über 1000 Athleten „eager for a Challenge“. Kein langes Warten und schon knallte es, die Meute stürzte ins Wasser. Die 1.9km Schwimmen waren richtig gemütlich, …verglichen mit einem Weltcup! So verliess ich mit der Spitzengruppe das Wasser und wurde von Hunderten von Zuschauern angefeuert mit Leichtigkeit durch die Wechselzone getragen. Mit harter Arbeit und Durchhaltevermögen schaffte ich es, mit der Spitzengruppe die 90km durchzufahren. Der Berg wurde mit jeder Runde steiler, höher und härter, und die Beine immer wie weicher.

10km vor dem Wechsel aufs Laufen bemerkte ich ein Schwindelgefühlt, welches nicht mehr wegging. „Ich habe wieder zu wenig Energie zu mir genommen!“ Ich wusste von diesem Moment an, dass die 21km sehr schmerzhaft würden. Mich von Verpflegungsposten zu Verpflegungsposten kämpfend, hielt ich mich mit Energy Shot und Energy Long von Isostar über Wasser.

Mit 4h und 30min schaffte ich es völlig erschöpft ins Ziel und versorgte mich im Zelt gleich mit ein paar Kleinigkeiten: 1 Pizza, 1 Portion Pasta, 2 Muffins, 4 Twix, 1 Hotdog, etwa 1l Wasser. Eine Stunde später hatte ich schon wieder Hunger und musste mir auf dem Weg nach Hause noch Brot und ein Ovi-Drink kaufen. Dass ich meine Speicher so gut wie möglich wieder auffüllte, war extrem wichtig. Denn am nächsten Tag, also am Sonntag, hatte ich für mein „ewz power team“ ein Sprintrennen zu bestreiten. Mein Bruder Lukas und Sven Riederer waren am Start und es galt, nochmals alles für unser Team zu geben, was mir dann auch gut gelang. Doch davon später.

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