Mooloolaba ITU Triathlon World Cup

Andrea Salvisberg: Das erste harte Rennen der kommenden Saison 2014 hat hier an der Sunshine Coast in Australien stattgefunden – mit Top-Wetter und einer genialen Wettkampfstimmung habe ich mein Saisondebut zufriedenstellend absolviert.

Anhand meiner sehr guten Trainingsleistungen mit Sven in Wallisellen bin ich mit hohen Erwartungen gestartet, ein Top 10 oder Top 20 im etwa 70 Mann starke Weltcup-Feld in Mooloolaba sollte drin liegen. Ich wusste, dass ich trotz meiner heftigen Grippe eigentlich in Topform war und vorne mitmischen konnte! Doch bei so einem so harten Sprint-Triathlon muss einfach alles stimmen, und dazu braucht es noch das letzte Quäntchen Glück…

Mit einem super Start war ich gleich an den Füssen des Amerikaners Zafaeres und hatte anfangs „Ruhe“ als Zweitplatzierter. Doch wie immer gab es schon bald Rempler und Prügel, wo ich leider ungewohnt einstecken musste und weit nach hinten durchgereicht wurde. Mit einem für mich sehr schlechten Abschluss des Schwimmens war aber noch nichts verloren. Ich schloss mich gleich mit Sven zusammen und wir attackierten mit dem TMR01 und arbeiteten uns nach vorne. Bei dem Speed riss ich auf der Abfahrt den Berg hinunter auch gleich meine Gruppe auseinander.

Wie erwartet kam schliesslich das ganze Feld zusammen – der Weltcup würde wie so oft durch einen unglaublich schnellen 5-Kilometer-Lauf entschieden. Ich war bereit, meinen Teil zu leisten und war überaus motiviert.

Es kam aber anders, als ich es erwartet hatte. Mit schweren Beinen kämpfte ich mich in den über 30° Grad heissen Strassen von Mooloolaba am Anfang an meinen Mitstreitern vorbei. Aber schon nach einigen Minuten schwand meine Energie, und ich musste mich zurückfallen lassen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah ich meine Top-10-Platzierung vor mir davonlaufen. Aus und weg!

Nun galt es, einen klaren Kopf zu behalten. Ich war nicht nach Australien geflogen, um Spass zu haben. Ich war hier, um Punkte, für mich ganz wichtige Punkte. zu sammeln, und ich wollte keinen einzigen davon kampflos aufgeben. Also mit viel Herzblut in den Top-30. All out im Ziel angekommen, hatte ich keine Ahnung, welchen Platz und was für eine Zeit ich gelaufen war, ich wusste nur, dass zufrieden war, weil ich alles gegeben hatte, was an diesem Tag drin lag, und das war nicht mehr als der 28igste Platz.

Nächste Woche stehe ich auf dem nächsten Pontoon in Neuseeland. Sicher bessere Temperaturen für mich und somit auch bessere Chancen auf eine gute Platzierung, wir werden sehen, was das Schicksal für mich vorbereitet hat und was ich daraus mache. Ich gebe wie immer mein Bestes.

Grüsse aus der Sonne

Andrea

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