Schweizermeisterschaft Nyon

Am diesjährigen 25. Triathlon de Nyon kämpfe Lukas in Abwesenheit seiner beiden Brüder alleine um die Ehrenmedaillen der Triathlon Schweizermeisterschaft 2013. Die Wetterbedingungen waren für einen Triathlon sehr anspruchsvoll. Sonntagmorgen in Bern war noch kaum an einen Wettkampf zu denken, es regnete, nein es hagelte sogar, und zwar richtig. Begleitet von Blitz und Donner machten sich die Deutschschweizer auf ins Welschland für den legendären Triathlon de Nyon. Am Genfersee erwartete die Athleten aber perfektes Wetter, blauer Himmel und warme Temperaturen.

Um 12.30 Uhr fiel der Startschuss. Die Profis starteten mit den über 200 Age-Grouper zusammen. Wie immer konnten die Spitzensportler jedoch ein paar Meter vor dem Feld starten, so dass es kein Gerangel gab. Die Schwimmstrecke im 24 Grad warmen Genfersee verlief über zwei Schlaufen à 750m. Es war kein schnelles Schwimmen, die Top-Favoriten beobachten sich lieber, wussten sie doch, dass am Triathlon de Nyon noch eine sehr anspruchsvolle Velo- und Laufstrecke zu absolvieren war. Nach 1500m kam die 5-köpfige Spitzengruppe mit Küng, Herzig, Salvisberg, Wild und Anderlin aus dem Wasser. Ruedi Wild konnte sich gleich von Beginn der Radstrecke absetzten und fuhr eine sehr schnelle Zeit über die coupierte Strecke von 40km. Küng nahm sofort die Verfolgung auf, büsste jedoch bis Ende der Strecke einige Zeit auf den Führenden ein. Lukas fuhr von Beginn weg sein Tempo. Die Power war einfach noch nicht zurück, das letzte Weekend mit dem Doppeleinsatz in Zürich noch nicht verdaut, und dementsprechend waren auch die Beine leer. Zu schaffen machte Lukas wie so oft auch wieder die Hitze. Das Thermometer überstieg die 35 Grad Marke.

Ruedi Wild gewinnt mit einem schnellen Lauf die dritte Goldmedaille in Folge. Manuel Küng gib seinen zweiten Platz nicht mehr ab und gewinnt Silber. Lukas erkämpft sich nach einem harten Lauf die Bronzemedaille. „Eine Medaille bei der Triathlon-Schweizermeisterschaft ist immer etwas Tolles, es war jedoch ein sehr hartes Rennen.“ So der sichtlich erschöpfte Lukas nach dem Wettkampf.

Nächste Woche heisst es für Andrea und Florin: Weltcup in Ungarn. Halbfinal am Samstag, bei guter Leistung Final am Sonntag. Wir sind also gespannt.

Foto 1 und 2 by Marianne Räss, Foto 3 by Reinhard Standke

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